Im Mai 1999 führte uns das Schicksal im Tierheim Orpund zusammen. Nach einer kurzen Begrüssung beschloss Lucky sein zukünftiges Leben mit mir zu teilen. Er zeigte mir das auch ganz deutlich. Da Lucky panische Angst vor Menschen hatte und sich oft laut winselnd verkroch wenn er von einer Person nur angesehen wurde war mir bald klar, dass ich meinem Hund helfen musste seine Vergangenheit zu bewältigen. Eine Tellington-Practitionerin gewann bald Luckys Vertrauen und das Resultat war überwältigend. Während einigen Monaten gingen wir regelmässig zum "Tatschen" und bald war mir klar, dass ich die Tellington-TTouch-Methode selber lernen wollte. Nach der dreijährigen Ausbildung in Deutschland habe ich im November 2004 zusammen mit Lucky die Prüfung zum Tellington-Practitioner I bestanden. Dank TTEAM ist Lucky heute ein sportlicher und fröhlicher Hund.
Pyla
Pyla (ich habe sie nach den Dunes du Pyla bei Bordeaux so benannt) ist im Dezember 2006 nach dem Motto "kam, sah und siegte" im Holi 10 in Ammerzwil eingezogen. Sie wurde bei Border Collie-Rescue abgegeben und feierte am 24. Dezember 2006 ihren vierten Geburtstag. Lucky und Pyla haben sich von Anfang an gut verstanden und nach einigen Tagen waren meine beiden Hunde nur noch als Doppelpaket anzutreffen. Die beiden werden noch heute von meiner Nachbarin spasseshalber Max und Moritz genannt. Lucky, der selten mit andern Hunden gespielt hat wird nun von Pyla täglich mehrmals zum Spiel aufgefordert und er macht mit Begeisterung mit. Das morgendliche "Schwingfest" der beiden ist schon fast zum Ritual geworden. Dass Pyla zu uns gefunden hat ist ein echter Glücksfall. Die beiden doch recht unterschiedlichen Hunde ergänzen sich prima. Durch Pyla hat Lucky die letzte Scheu zu Menschen verloren und er findet es sogar toll, ab und zu mal seine Schnauze in eine fremde Hand zu legen. Es könnte ja sein, dass etwas Leckeres dabei rausschaut ... Pyla ihrerseits hat von Lucky gelernt, dass im Leben nicht immer alles im Schnellzugstempo erledigt werden muss. Es kann auch mal gemütlicher gehen und sei es grad das "Kommen" wenn Frauchen pfeift.